Odi's DOS Tools fr lange Dateinamen
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HOLEN SIE SICH DIE NEUESTE VERSION VON http://odi.webjump.com/
UND LESEN SIE DIES, BEVOR SIE FRAGEN STELLEN

Inhalt
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1. bersicht
2. Beschreibung
3. Bekannte Probleme
4. Wo kann ich Fehler melden und die neueste Version bekommen?
5. Lizenz
6. Danksagung

1. bersicht
1.1 Was ist das?
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Diese Toolsammlung bietet einfache Dateiverwaltung unter DOS fr Dateien 
mit langen Dateinamen, die von Windows 9x erzeugt wurden. Die Dateisysteme 
FAT32, FAT 16 und FAT12 werden untersttzt. Um alle Funktionen dieser 
Werkzeuge benutzen zu knnen, mssen sie unter DOS gestartet werden - also 
nicht in einem DOS-Fenster unter Windows. Soviel ich weiss ist dies die 
einzige frei erhltliche Lsung fr lange Dateinamen unter DOS.

Um zu demonstrieren was ich meine: ffnen Sie unter Windows ein DOS Fenster 
und tippen Sie DIR ein - Sie erhalten lange Dateinamen auf der rechten 
Seite. Tun Sie dasselbe im DOS-Modus und Sie bekommen nur die kurzen 
Dateinamen. Kopieren Sie unter DOS eine Datei mit einem langen Namen, und 
sie wird ihren langen Namen verlieren.
Mit meinen LFN Tools knnen Sie arbeiten, als befnden Sie sich in einem 
DOS-Fenster, wenn Sie im DOS-Modus arbeiten. LDIR zeigt Ihnen das 
Verzeichnis mit langen Dateinamen an. Sie knnen Verzeichnisse mit langen 
Namen erstellen (LMD) oder Dateien mit langen Namen umbenennen.

1.2 Was ist es nicht?
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Meine Tools sind kein DOS-Treiber. Alle Ihre DOS-Programme knnen deswegen 
immer noch nicht mit langen Dateinamen umgehen. (Der Vollstndigkeit halber 
sei erwhnt, dass es einen Treiber mit Namen LFNDOS gibt, der das Microsoft 
API fr lange Dateinamen unter DOS zur Verfgung stellt. Sie finden ihn im 
WWW.) Andere Dateisysteme als FAT und ISO-9660/Joliet fr CD-ROMS werden 
noch nicht untersttzt. Deshalb laufen diese Tools nicht auf 
Macintoshlaufwerken, Windows NT-Partitionen, Linux-Partitionen etc. Sie 
knnen jedoch fr Iomega ZIP Laufwerke und Disketten verwendet werden, da 
diese plattformabhngig formatiert werden. Diese Tools sind weder fr ein 
DOS-Fenster unter Windows gedacht noch sind sie gedacht um einfach Dateien 
mit kurzen Namen zu handhaben. Bentzen Sie hier die normalen DOS-
Kommandos.

1.3 Wer braucht diese Tools?
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Eigentlich jeder, der Windows 9x bentzt. Jeder, der ein Backup seines 
Systems machen will. Alle, die das gute alte DOS mgen. Jeder, der im DOS-
Modus arbeiten muss, um das Betriebssystem zu reparieren. Mssen Sie 
Windows installieren, weil sie es zerkonfiguriert haben, und wollen Ihren 
Datenbestand sichern? Haben Sie eine neue Harddisk gekauft und wollen 
einfach alles von der alten Harddisk kopieren? Bentzen Sie doch LCopy! 
Wollen Sie Ihre Windowsinstallation von einer ZIP Diskette oder CD-ROM 
wiederherstellen? Versuchen Sie's.

1.4 Was machen die Tools?
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Jedes Programm entspricht einem DOS-Befehl, kann aber mit langen Dateinamen 
umgehen und luft auf FAT32.

LDIR.EXE	Verzeichnis/Ordner anzeigen wie DIR
LCD.EXE	Wechselt das Verzeichnis/Ordner wie CD
LREN.EXE	Benennt eine Datei um wie REN
LDEL.EXE	Lscht eine Datei wie DEL
LCHK.EXE	Zeigt Infos ber ein Laufwerk an
LCOPY.EXE	Kopiert Dateien besser und schneller als COPY
LMD.EXE	Erstellt ein neues Verzeichnis
LRD.EXE	Entfernt ein Verzeichnis

1.5 Wie funktionieren die Tools intern?
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Sie bentzen nicht die normal DOS-Funktionen, um Dateien und Verzeichnisse 
zu verwalten. Vielmehr sprechen sie das Laufwerk direkt an. Entweder durch 
den BIOS Interrupt 25h und 26h oder durch Interrupt 21h Funktion 7305h, 
abhngig von der Betriebssystemversion. Fr CD-ROM Zugriffe wird Interrupt 
2Fh Funktion 15h bentzt. Deshalb werden nur FAT und ISO-9660/Joliet 
Dateisysteme untersttzt.

1.6 Was ist neu in dieser Version?
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Um die Versionsnummer herauszufinden, starten Sie LCHK.
Version 1.4 bringt CD-ROM Untersttzung
Version 1.41 fgt volle Untersttzung fr Multisession-CD-ROMs hinzu. 
Multisession, Mixed-Mode und CD-Extra werden untersttzt. Ich habe eine 
Option eingebaut, mit der Sie auf eine bestimmte Session zugreifen knnen. 
Eine weitere Option kann die Verwendung des ISO Dateisystems statt Joliet 
erzwingen. Relative Pfade gehen jetzt auch.
Version 1.42 behoben: Verzeichnisende auf CD-Roms wird nun zuverlssig 
erkannt
Version 1.43 behoben: Speicherleck
Version 1.44 behoben: Erzeugung von kurzen Namen, Parameter Interpretation 
in LDIR
Version 1.45 behoben: Gross/Kleinschreibung in LREN
Version 1.46 behoben: Parameter mssen nicht mehr durch Leerzeichen 
getrennt werden. Deutsche Version.

1.7 Etwas ber CD-ROM Dateisysteme
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Unter Windows werden meist gleichzeitig zwei Dateisysteme fr CD-Roms 
verwendet: ISO-9660 und Microsoft Joliet (welches optional ist). Windows 
bentzt immer Joliet, sofern vorhanden. DOS verwendet immer ISO. ISO kann 
entweder kurze oder lngere (31 Zeichen) Namen mit einem beschrnkten 
Zeichensatz darstellen. Lange Namen werden unter DOS in kurze umgewandelt. 
Joliet verwendet immer lange Dateinamen, zudem knnen Unicode-Zeichen 
verwendet werden. Es gibt eigentlich keine feste Beziehung zwischen ISO 
Dateinamen und Joliet Dateinamen. Um aber relative Pfade auch fr CD-Roms 
zu untersttzen, brauchte ich eine Relation zwischen diesen Dateinamen. Ich 
traf schliesslich die Annahme, dass die Reihenfolge der Dateinamen in 
beiden Dateisystemen dieselbe sei: Die 12. Datei im ISO ist dieselbe Datei 
wie die 12. Datei unter Joliet. ***Es gibt allerdings keinerlei Garantie 
dafr, dass diese Annahme in jedem Fall richtig ist!*** Seien Sie also auf 
unvorhergesehene Resultate gefasst, wenn Sie relative Pfadangaben auf CD-
Roms bentzen.

Beispiele: "E:Franzsisch" ist eine relative Pfadangabe zum aktuellen 
Verzeichnis auf Laufwerk E. Sein absoluter Pfad knnte heissen 
"E:\Sprachen\Franzsisch".
E:\Sprachen>ldir franzsisch	das ist relativ!
E:\Sprachen>ldir \sprachen\franzsisch	das ist absolut!
E:\Sprachen>lcd franzsisch	das ist relativ!
E:\Sprachen>lcd ..	das ist relativ!
E:\Sprachen>ldir	sogar das ist relativ!

Dies ist der Grund fr die Option, immer ISO-9660 zu bentzen - fr alle 
Flle. Faustregel: Kontrollieren Sie dir Zuordnung von langen und kurzen 
Namen mit LDir, bevor Sie von CD-Roms kopieren!

1.8. Multisession CD-Roms
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Mit LFN Tools knnen Sie auf frher aufgezeichnete Sessions einer 
Multisession CD-R zugreifen. LCHK listet Ihnen alle Tracks einer CD auf. 
Ein Track vom Typ DATA wird als Session bezeichnet und hat ein komplettes 
Dateisystem. Sessions knnen Dateien von frheren Session beinhalten oder 
"berschreiben". Eine neue Session kann auch Dateien "lschen", indem sie 
sie einfach nicht in die Verzeichnisstruktur aufnimmt. Mit LFN Tool knnen 
Sie trotzdem auf solche "gelschte" oder "berschriebene" Dateien 
zugreifen.

2. Beschreibung
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Hinweis: Wenn Sie mit langen Dateinamen arbeiten, mssen Dateien nicht 
unbedingt eine Dateierweiterung (alles nach dem Punkt) besitzen, oder 
knnen sogar mehrere besitzen. Beispielsweise: "Briefkasten", "Brief von 
Mami.txt", "Buch.doc.zip". Deshalb verhalten sich Jokerzeichen (*,?) leicht 
anders. (Microsoft's DOS Fenster allerdings bleibt im Verhalten kompatibel 
mit dem DOS-Modus.) Wenn Sie alle Dateien meinen, bentzen Sie einen 
einzelnen Stern * statt *.*. Letzteres bezeichnet nmlich alle Dateien, die 
einen Punkt enthalten - und nur schon die meisten Verzeichnisse enthalten 
keinen Punkt!

Optionen mssen nicht mehr durch einen Abstand getrennt werden. Nach Option 
/Tnn muss allerdings ein Abstand stehen, wenn Sie weitere Optionen angeben 
wollen. Andernfalls werden diese ignoriert!

2.1 LDIR
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Dieser Befehl zeigt das angegebene Verzeichnis an, wenn ein langer 
Verzeichnisname angegeben wird. Ohne Parameter wird nur das aktuelle 
Verzeichnis angezeigt. Wenn der angegebene Pfad Leerzeichen enthlt, mssen 
Sie ihn in Hochkommas (") einschliessen. Sie knnen die gewhnlichen 
Jokerzeichen (*,?) verwenden, um die Anzeige auf bestimmte Dateien zu 
beschrnken. Bentzen Sie * ,um einen Pfadnamen abzukrzen. Die Option /a 
zeigt auch versteckte Dateien an. Mit /b bekommen Sie eine verkrzte 
Ausgabe ohne Datumsangaben. Die Option /s zeigt auch den Inhalt aller 
Unterverzeichnis an. Mit /c knnen Sie den internen Cache abschalten. Dies 
ist etwas langsamer, bentigt aber weniger Hauptspeicher (ca. 128KB). Die 
/i und /t Optionen sind nur fr CD-Roms. /i zwingt LDIR dazu, immer das ISO 
Dateisystem statt Joliet zu verwenden. /t muss von einer gltigen 
Tracknummer eines Datentracks und einem Leerzeichen gefolgt werden. Die 
Tracknummer sagt, welche Session verwendet wird. Wenn /t nicht angegeben 
wird, wird automatisch die letzte aufgezeichnete Session verwendet. Mit 
LCHK knnen Sie die gltigen Tracknummern der CD-R anzeigen lassen.

Syntax: LDIR [Laufwerk:][Pfad][Dateiname] [/?][/A][/B][/S][/C][/I][/Tn]

Beispiel: D:\WINDOSE>LDIR "C:\neuer ordner\*.txt"
	.       .    <DIR>       13.01.1999  19:49  .
	..      .    <DIR>       13.01.1999  19:49  ..
	NEUETE~1.TXT        1247 13.01.1999  20:02  Neue Textdatei.txt

	D:\>DIR w*
	WINDOSE .    <DIR>       13.01.1999  19:49  Windose

	D:\>LDIR w*\

	.       .    <DIR>       13.01.1999  19:49  .
	..      .    <DIR>       13.01.1999  19:49  ..
	NEUETE~1.TXT        1247 13.01.1999  20:02  Neue Textdatei.txt

2.2 LCD
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Dieser Befehl wechselt ins angegebene Verzeichnis. Anders als der 
entsprechende DOS-Befehl, wechselt LCD auch das Laufwerk, wenn eines 
angegeben wird. LCD wechselt zum ersten Verzeichnis, das auf die Suchmaske 
passt; den Jokerzeichen drfen hier angegeben werden. So knnen 
beispielsweise lange Verzeichnisnamen einfach mit * abgekrzt werden. Die 
/i und /t Optionen sind nur fr CD-Roms. /i zwingt LDIR dazu, immer das ISO 
Dateisystem statt Joliet zu verwenden. /t muss von einer gltigen 
Tracknummer eines Datentracks und einem Leerzeichen gefolgt werden. Die 
Tracknummer sagt, welche Session verwendet wird. Wenn /t nicht angegeben 
wird, wird automatisch die letzte aufgezeichnete Session verwendet. Mit 
LCHK knnen Sie die gltigen Tracknummern der CD-R anzeigen lassen.

Syntax:  LCD [Laufwerk:]Pfadmaske [/?][/I][/Tn]

Beispiel: D:\WINDOSE>LCD "C:\neuer ordner"

         C:\NEUERO~1>LCD ..

         C:\>LCD pro*\onli*

         C:\PROGRA~1\ONLINE~1>

2.3 LDEL
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Dieser Befehl lscht die angegebene(n) Datei(en). Sie drfen die blichen 
Jokerzeichen (*, ?) verwenden, um mehrere Dateien zu lschen. Die Option /a 
lscht auch schreibgeschtzte (read-only) Dateien, nicht aber versteckte 
und Systemdateien. Die Option /p bewirkt, dass LDEL bei jeder Datei 
nachfragt, ob sie gelscht werden soll. Mit /c knnen Sie den internen 
Cache abschalten. Dies ist etwas langsamer, bentigt aber weniger 
Hauptspeicher (ca. 128KB). Um alle Dateien eines Verzeichnisses zu lschen, 
bentzen Sie bitte "LDEL *" statt "LDEL *.*"!

Syntax:  LDEL [Laufwerk:][Pfad\]Dateiname [/A][/P][/C][/?]

Beispiel: C:\TEMP>LDEL *.txt
         Brief von Mama.txt gelscht
         Mein Buch.txt gelscht

         C:\TEMP>LDEL "E:\Mll Ordner\*"
         Abfall 1.dat gelscht
         Geraffel 2.exe gelscht

2.4 LREN
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Dieser Befehl weist einer Datei einen neuen langen Namen zu. Sie drfen 
keine Jokerzeichen (*,?) verwenden; benennen Sie nur einzelne Dateien oder 
Verzeichnisse um! Sie knnen keine Namen mit Unicode-Zeichen (z.B. Euro-
Symbol) erstellen. Umbenennen in einen kurzen Namen entfernt keineswegs 
einen langen Namen; dort wird z.B. die Gross-/Kleinschreibung gespeichert!

Syntax: LREN [Laufwerk:][Pfad\]Dateiname Neuername [/?]

Beispiel: C:\TEMP>LREN "Ein wichtiges Dokument.txt" "Nicht mehr so 
wichtig.txt"

	C:\TEMP>

2.5 LCOPY
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Dieser Befehl kopiert eine oder mehrere Dateien in das gewnschte 
Verzeichnis. Sie drfen Jokerzeichen (*,?) bentzen, um mehr als eine Datei 
zu kopieren. Falls eine Datei im Zielverzeichnis bereits existiert, wird 
sie ohne Warnung BERSCHRIEBEN! Falls kein Zielverzeichnis angegeben wird, 
wird das aktuelle Laufwerk und Verzeichnis als Zielort bentzt. Mit der 
Option /s werden smtliche Unterverzeichnisse mitbercksichtigt; fehlende 
Verzeichnisse am Zielort werden erstellt. Wenn Sie die Option /d zusammen 
mit /s verwenden, landen alle Dateien im Zielverzeichnis, ohne das sie auf 
die ursprnglichen Unterverzeichnisse verteilt werden. Beachten Sie, dass 
dabei Dateien mit gleichen Namen wieder berschrieben werden! Mit der /a 
Option lassen sich auch versteckte Dateien kopieren. Falls Sie /a mit /s 
kombinieren, werden sogar versteckte Verzeichnisse kopiert. Dies macht 
einen separaten Ersatz fr XCOPY fast berflssig. Mit /c knnen Sie den 
internen Cache abschalten. Dies ist etwas langsamer, bentigt aber weniger 
Hauptspeicher (ca. 128KB). Sie knnen den Kopiervorgang jederzeit mit einer 
Taste abbrechen (Leertaste). Die /b Option schaltet dieses Verhalten ab. 
Die /i und /t Optionen sind nur fr CD-Roms. /i zwingt LDIR dazu, immer das 
ISO Dateisystem statt Joliet zu verwenden. /t muss von einer gltigen 
Tracknummer eines Datentracks und einem Leerzeichen gefolgt werden. Die 
Tracknummer sagt, welche Session verwendet wird. Wenn /t nicht angegeben 
wird, wird automatisch die letzte aufgezeichnete Session verwendet. Mit 
LCHK knnen Sie die gltigen Tracknummern der CD-R anzeigen lassen.

Syntax: LCOPY [Laufwerk:][Pfad\]Quelldatei [Laufwerk:][Zielpfad] 
[/?][/S [/D]][/A][/C][/B][/I][/Tn]

Beispiel: C:\TEMP>LCOPY "*.text" A:\BACKUP\
         Ein geheimer.Text
         Ein wichtiger.Text
         2 Datei(en) kopiert

         C:\TEMP>LCOPY "Ein geheimer.text" "D:\WEB\Jetzt ffentlicher.text"
         Ein geheimer.text
         1 Datei(en) kopiert

         C:\TEMP>LCOPY C:\WINDOWS\* "D:\Kaputte Systeme" /A /S /B

Die letzte Zeile kopiert das gesamte Betriebssystem in ein anderes 
Verzeichnis. Sie knnen den Vorgang nicht abbrechen.

C:>LCOPY . D:\ /S

Die letzte Zeile kopiert nur die Verzeichnisstruktur (ohne Dateien). Mit 
der Option /s repliziert LCOPY die Verzeichnisstruktur auch wenn keine 
passenden Dateien gefunden werden.

C:\>LCOPY *.ZIP C:\ARCHIVE /S /D

Die letzte Zeile durchsucht Laufwerk C nach allen .ZIP Dateien und kopiert 
sie ins Verzeichnis \Archive. Es werden keine Unterverzeichnisse erstellt.

2.6 LMD
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Dieser Befehl erstellt ein neues Verzeichnis (Ordner).

Syntax: LMD [Laufwerk:][Pfad\]Verzeichnisname [/?]

Beispiel: C:\>LMD "Backup Ordner"
         Ok.
         C:\>LCD Backup*
         C:\BACKUP~1>D:
         D:\>LMD "C:1. April 1999"
         Ok.

Diese Zeile erstellt einen neuen Ordner namens "1.April 1999" im 
Verzeichnis "Backup Ordner" auf Laufwerk C (relative Pfadangabe!).

2.7 LRD
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Dieser Befehl entfernt ein Verzeichnis (Ordner).

Syntax: LRD [Laufwerk:][Pfad\]Verzeichnisname [/?]

Beispiel: C:\>LRD "Backup Ordner"
         Ok.

2.8 LCHK
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Dieser Befehl zeigt Informationen ber den Datentrger an. Dieser 
Information stammt aus dem Bootsektor des Datentrgers. Der Befehl 
funktioniert auch auf CD-Roms. Er zeigt detaillierte Informationen an, 
wieviele Tracks (Sessions) auf der CD-ROM vorhanden sind. Bentzen Sie die 
angezeigten Tracknummern fr die /t Option der Befehle LCOPY, LDIR und LCD.

Syntax: LCHL [drive:]

Beispiel: C:\>LCHK D:
Version 1.46
Copyright (C) 1999 Ortwin Glck
Dies ist freie Software unter der GPL. Siehe readme Datei fr
Details.

DOS Version: FF-7.10
Laufwerk: 3
Bytes pro Sektor: 512
Sektoren pro Cluster: 8
Reservierte Sektoren: 32
Anzahl Clusters: 917916
Anzahl FATs: 2
Anzahl Root Eintrge: 0
Media Descriptor: f8
Sektoren pro FAT: 7179
Sektoren: 7357707
Erster Datensektor: 14390
Erster Root Sektor: 14390
Erster Root Cluster: 2
Root Sektoren: 0
FAT-Eintrge pro Sektor: 128
Bezeichnung:
Dateisystem: FAT32
FAT32 kompatibler Zugriffsmodus wird bentzt
Laufwerkssperrung wird bentzt

3. Bekannte Probleme
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- Falls ein Verzeichnis lange Dateinamen enthlt, die nicht mehr mit einer 
Datei verknpft sind, kann LDIR falsche Namen anzeigen - es merkt nicht, 
dass das Verzeichnis beschdigt ist. Reparieren sie das Verzeichnis mit 
Scandisk.exe.
- Unicode Zeichen werden nur von den Codeseite 00h und 25h bersetzt. 
Unbekannte Zeichen werden durch _ dargestellt. Dies kann zu uneindeutigen 
Dateinamen fhren!
- LRD: Es ist mglich, das aktuelle Verzeichnis ohne Warnung zu entfernen.
- Falls der Bootsektor einer Festplatte ein falsches FAT Format angibt, 
wird die FAT beschdigt (LCOPY, LMD, LRD). Dies kann insbesondere bei alten 
Disketten/ZIPs passieren, die mit alten DOS-Versionen formatiert wurden. 
Prfen Sie vorher das Dateisystem mit LCHK. 1.44MB Disketten sollten immer 
FAT12 aufweisen.
- FAT32: Es wird ausschliesslich die erste Kopie der FAT zum lesen bentzt. 
nderungen werden IMMER in alle FAT Kopien geschrieben (Spiegelung).
- Auf FAT32 Festplatten kann nur zugegriffen werden, falls das 
Betriebssystem FAT32 untersttzt. Ansonsten wird dem Laufwerk kein 
Buchstabe zugeordnet. Bentzen Sie im Zweifelsfall eine Startdiskette von 
Windows 95B oder hher.
- Auf CD-Roms kann nur zugegriffen werden, wenn ein CD-ROM Treiber geladen 
ist ( und MSCDEX). Ansonsten wird dem CD-ROM kein Buchstabe zugewiesen.
- Ich konnte einen kurzen Test mit einem internen Iomega ZIP Laufwerk 
durchfhren. Die Programme scheinen problemlos auch darauf zu 
funktionieren. Trotzdem meldete ein Benutzer Probleme mit einem ZIP 
Laufwerk, welche ich jedoch nie reproduzieren konnte.

4. Wo kann ich Fehler melden und die neueste Version bekommen?
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Jeglicher Kommentar ist an die E-Mail-Adresse auf meiner Homepage zu 
senden. Ich spreche Deutsch und Englisch.
Odi's LFN Tools werden immer noch geringfgig weiterentwickelt. Halten Sie 
deshalb regelmssig Ausschau nach Updates (so alle 6 Monate oder so). 
Starten Sie LCHK, um zu erfahren, welche Versionsnummer Sie besitzen.
Die neueste Version gibt es unter: http://odi.webjump.com/
Dieser Provider ist nicht sehr schnell und hat zeitweise Probleme. 
Vielleicht wird diese Homepage deshalb umziehen. Falls die obengenannte 
Adresse ungltig sein sollte, versuchen Sie's mit http://go.to/odi oder 
suchen Sie mit Altavista nach "Odi's LFN Tools". Probieren Sie auch 
SimtelNet.

5. Lizenz
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Dies ist freie Software unter der GNU General Public License. Keine 
Garantie und Gewhrleistung. Quellcode (C++) verfgbar unter 
http://odi.webjump.com/. Falls Sie Probleme beim Compilieren haben, kann 
ich Ihnen nicht weiterhelfen - fragen Sie jemand anders.
Siehe license.txt Datei im ZIP Archiv.

6. Danksagung
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Ich mchte folgenden Personen danken.

Isy fr zwei Fehlerhinweise
H. Ellenberger fr den Fehlerhinweis in 1.42
Benjamin Wells fr seine Bemerkung ber LCOPY *.TXT C:\FUN /S
Mark Marinac fr seine Hinweise bezglich ZIP Laufwerken und Kompression
Michael Marquart fr seinen Hinweis auf DOS 6 und seine Tests
Leanne & Walt Smith fr die IBM PC-DOS Tests
Gordon Chaffee fr den Unicode Support (Linux Quellen)
Den Linux Entwicklern, die mir die ISO Doku besorgt haben
Corinne fr ihre Liebe
